15.10.2018

Ach guck, schon wieder einen Tag geschlampt. Gab aber eh nix zu erzählen.

Heute dafür erst relativ viel Pause gemacht, weil ich wusste, der Abend würde anstrengend werden. Schön, aber anstrengend.
Und so war es. Pünktlich um neun betrat nämlich Tina Dico die Bühne der Kölner Philharmonie und spielte die nächsten zwei Stunden das erste Konzert ihrer aktuellen Deutschland-Tour..
… rechnen wir mal davor:
… eine Stunde die Vorband und den Umbau …
… eine dreiviertel Stunde Warten auf Freunde …
… eineinhalb Stunden Anfahrt …

… und rechnen wir danach:
… eineinhalb Stunden Warten, weil Tina noch am Merch stand und signiert hat und viele Fotos gemacht hat und sich mit allen unterhalten hat …
… ein sehr angenehmes Stündchen hinter der Bühne …
… etwas mehr als eine Stunde Heimfahrt …

… dann war das ein langer Tag. Ein wunderschöner, aber ein sehr-ok-langer Tag.

13.10.2018

Ich sollte jetzt auf der Autobahn sein. Aber: Habe ich stressige Zeiten, rächt sich mein Körper gern am ersten freien Tag mit Migräne. Ich bin wirklich traurig und möchte nicht weiter darüber sprechen.
Schalten wir lieber zu …

den nächsten zehn Fragen:

  1. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
    Lustigereise gibt es da eins; es ist das gute alte sauerländische „wacker“. Es ruft vollkommen unangemessen aggressive Abwehreationen im Stammhirn hervor.
  2. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
    Nee, im Fernsehen noch nicht. Aber diverse Male livegestreamt im Internet und diverse Male im Radio. Eingeladen, reingeschaltet und bei Call-In-Sendungen, ich bin nämlich einer von diesen Menschen, die im Radio anrufen.
  3. Wann warst du zuletzt nervös?
    Ich teile mir mein Leben aktuell mit einer Anxiety disorder; wenn ich zählen würde, wann ich nervös bin, dann hätte ich sonst nichts mehr zu tun.
  4. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
    Dass die Liebste und ich einen Platz zum Beisammensein haben. Und ich einen ruhigen Rückzugsort.
  5. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
    RSS und einige wenige Newsletter lese ich aktiv.
    Twitter und (immer weniger) facebook werden schon das, was wichtig ist, zu mir spülen.
    Ich höre viel Radio und schaue abends vor dem Schlafen noch Fernsehen.
    Liebe Lokalzeitung: Falls es Euch wurmt, dass Ihr hier nicht mehr vorkommt – ich würde mich mit Euch durchaus unterhalten. Es würde aber unangenehm.
  6. Welches Märchen magst du am liebsten?
    Ich hatte als Kind ein Buch mit Indianermärchen und ich erinnere, dass mich einige davon sehr beeindruckt haben. In meiner Erinnerung ging es dort mehr um die Natur und das Leben als um die Verarbeitung düsterer Phantasien. Leider ist das Buch verschollen und ich kann keine einzelnen Titel nennen.
  7. Was für eine Art von Humor hast du?
    Vermutlich einen nach allen Seiten offenen. Ich mag Situationskomik, kann super über mich selbst lachen, kann mich bei Tarantino-Filmen zu Dreck lachen aber genausogut über die größten Flachwitze. Ist es ein bisschen dreckig – mehr davon! Kaka-Witze sind nicht so meins, aber wenn jemand sich übergeben muss – landläufig auch als Göbel-Humor bekannt: Hurra. (Jetzt ist es raus)
    Witze, die nach unten treten, ertrage ich nicht mehr.
  8. Wie oft treibst du Sport?
    Treiben. Treiben? Sport treiben. Sport. Treiben.
    Das ist ein seltsames Wort, es riecht nach Umkleidekabinen und es kommt in meinem Leben nicht vor. Aber ich habe ein sorgsam zusammen gestelltes Set an Theraband- & Faszienrollen-Übungen für meinen Rücken und mache wenn es geht gern mal Qi Gong.
  9. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
    Das hängt vermutlich davon ab, ob man mich vorher kennen gelernt hat.
  10. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
    Können oder mögen? Können: Essen und Trinken.
    Mögen: Ein LAN- & Internet-fähiges Gerät, da das meiste meiner Lebensorganisation in einer lokalen oder der großen Cloud liegt.

12.10.2018

Liebes #12/12, ich habe heute leider keine Bilder für Dich.
Und auch sonst nichts zu sagen.

11.10.2018

#neuemusikfürjawl. Na, das war ja ein geiler Anfang. 13 Alben, eine komplette Playlist und diverse einzelne Songvorschläge trudelten gestern auf den verschiedensten Kanälen hier ein und beim ersten Querhören habe ich gemerkt:
a) Das ist eine ziemliche Bandbreite
b) Da ist viel Schönes dabei.
Wow. In solchen Momenten hab ich das Internet (das seid Ihr) doch ziemlich lieb.

Viel gearbeitet. Die Taktik, einfach alles was mir zugeworfen wurde direkt aufzufangen und erst gar nicht zu versuchen, Struktur zu finden hat sich offenbar ausgezahlt – der Berg lichtet sich. Das Kraft-o-meter sagt auch: das ist nötig.
Ein paar Kunden sind gerade dabei, froh ihr neuen Websites mit Inhalten zu füllen und bald kann ich auch mal davon erzählen; das waren nämlich alles auch noch schöne Jobs. Also: Ich hab ja eh nur die besten Kunden der Welt, aber es gibt ja auch Themen, die machen einem als Gestalter oder Programmierer mehr Spaß als andere. Das heißt nicht, *stammel* dass ich mich bei den einen mehr oder weniger engangiere, aber … ach komm, Klartext: Seiten für Cartoonisten sind lustiger als welche für Schraubenhersteller. Logisch, oder?

Nachmittags hatte ich dann sogar die Ruhe, alle Telefone und Inboxen zu muten und mit Geduld und Liebe ein paar Pixel zu schieben. Das ist erstens in der letzten Zeit zu kurz gekommen und ich freute mich drauf –  und zweitens brauche ich dafür wirklich Ruhe. Kreativität fließt nicht zwischen zwei Telefonaten.

True North. Falls es Sie – so wie mich – sehnsuchtsvoll nach Norden zieht, dann hab ich noch was für Sie. Zum einen die Urlaubsberichte von Frau Frische Brise, aber die lesen Sie ja eh alle, oder?
Zum anderen – spannend, wenn es Sie so wie mich sogar irgendwie richtig feste da hinzieht – das Blog Meermond. Frau Meermond ist vor ca 4 Jahren nach Nordjütland gezogen und erzählt von dort. Ich glaube, sie lebt dort ziemlich exakt in der Gegend, die damals meine Liebe zum Meer für immer zementiert hat; da wo das Meer wild ist und alles andere wie eine Badewanne aussehen lässt.

Wussten Sie schon?

So schlimm sind die doch gar nicht? Doch, sind sie. Ich erlebe immer wieder mal Menschen, die die AeffFDings gar nicht so schlimm finden. Vielleicht, weil sie selber auch ein Problem mit Ausländern haben, vielleicht weil sie etwas konservativer sind als ich – bestimmt aber, weil sie nicht sehen, wie tief diese „Partei“ gedenkt, die Gesellschaft zu verändern.
Ein kleines Beispiel: Sie wollen die re:publica weg haben. Also: Mir ist klar, dass sie quasi alles weg haben wollen was nicht in ihren winzigen Horizont passt – aber das finde ich mal ein schönes Beispiel dafür, wie weit diese quere Denke geht und wovon die sich alles gestört fühlen.
Kinder, Kinder, wie viel Angst muss man haben.

Du findest Tagebuchbloggen der alten Schule gut?
Hier kannst Du mir ’ne Mark in die Kaffeekasse werfen!

10.9.2018 – #neuemusikfürjawl

Ihr Lieben, ich brauche Eure Hilfe; ich brauche neue Musik.
Trotz der 55 Tage Musik, die sich in meiner iTunes-Bibliothek tummeln fehlt mir neue Inspiration. Früher ging man ja donnerstags noch in den MediaMarkt, wenn die große Zeitungsbeilage mit den 5,- DM–CDs raus kam, aber das gibts ja nicht mehr.
Ich geb mal ein paar Eckdaten vor:

Yay!

Singer/Songwriterinnen.
Dass ich Tina Dico mag, weiß jede – aber auch andere: Heather Nova zum Beispiel, Synje Norland oder Tori Amos.
Jazz.
Ich liebeliebeliebe das E.S.T. Magnus Östrom, manchmal Nils Frahm, Helge Lien mag ich. Meshell Ndegeocello: Großartig.
Naja und nahezu alles, was in den späten Achtzigern als Fusion verachtet wurde und Miles halt eh, aber ich suche ja neue Musik.
Rockmusik.
Wirklich sehr viel Spaß machen mir die Leoniden, die hab ich letztens entdeckt. Davon gerne mehr! Ach ja, das neue Album von Slash mag ich.
HipHop.
Dem aktuellen deutschen und amerikanischen Markt kann ich nicht so viel abgewinnen, wen ich geil finde ist Octavian – wenn es in der Richtung mehr gibt gern.
Sahara.
Auf Cosmo Radio höre ich viel afrikanisches Zeug, von Blues- bis Trap-beeinflusst, meist ist’s ganz geil.
Blues?
By the way: Gibt’s aktuellen Blues? Ich mag Stevie Ray Vaughan und Keb Mo und meist Clapton.
OldFart-Zeugs.
Ja, leider, aber davon will ich ja weg.

Nay!

Deutsch singende junge Männer finde ich durch die Bank schlimm.
Bei amerikanischen Pop zwischen Frau Perry und Frau Swift muss ich zwar selten weglaufen, aber ich suche ja was zum Hören.
Schlager und alles, was jetzt an „neuem“ Schlager hochspült ist ein No-no-no.
Früher hab ich mal das Zeug gehört, was auf den Mercedes Mix Tapes war, aber das geht nicht mehr. Jamiroquai, Incognito und Konsorten auch nicht mehr, hab ich festgestellt.

Jede nur ein Album

Ihr seht: Ich bin ziemlich offen, das Spektrum ist breit, allein: Es fehlt die Inspiration. Kommentiert, schreibt, retweetet, replied, verlinkt! Spotify, AppleMusic und YouTube sind vorhanden 🙂
Damit ich das schaffen kann gilt die Regel: Jede nur ein Album.
Ich werde dann versuchen, mich da wirklich durchzuhören und alles auch mit offenem Ohr und angemessenem Respekt zu kommentieren.
Ich danke Euch.

In vier Wochen, also am 10.11. werde ich eine persönliche TopTen aus den Empfehlungen veröffentlichen.

Ach ja: Die Idee, auf diese Weise an neue Musik zu kommen ist vollkommen überhaupt nicht von mir, sondern von Matthias. Dank an den, dass er das erdacht hat und es mir wieder einfallen konnte.

Ach ja: Es wird Herbst am See.